Nachdem ich mein georgisches Kochbuch bereits zum Erlernen der Sprache verwendet habe, beginne ich nun mich auch mit den Speisen darin zu befassen.

Eines der Nationalgerichte ist Khatschapuri, georgisch ხაჭაპური. Khatscho ist das georgische Wort für Hüttenkäse und Puri ist Brot. Also rein sprachlich handelt es sich schlicht um ein Käsebrot.

Tatsächlich tut man dem Gericht damit unrecht. Khatschapuri gibt es in verschiedenen regionalen Variationen und ist eher mit Käsepizza, Käsepfannkuchen oder Ofenkäse zu beschreiben. Wir haben Sie in verschiedenen Restaurants bereits probiert und uns dann an der eigenen Zubereitung versucht.

Unser erster Backversuch ist die adscharische Khatschapuri. Sie ähnelt einem Käsefondue, bei dem man den Topf mitessen kann. Im Original wird ein Sulguni-Schafskäse verwendet. Als Ersatz sollte auch Feta gehen. Wem das zu streng ist, der kann auch mit Mozarella mischen.

Unsere ersten georgischen Kochversuche

Die Zubereitung ist weitgehend wie bei Pizza, nur dass der Teig zu einem Schiffchen geformt wird, das man dann mit Käse füllt. Am Schluss wird noch ein rohes Eigelb draufgesetzt und ein Stück Butter. Gegessen wird das dann, indem man vom Teig Stückchen abbricht und in den flüssigen Käse taucht. Leichte Küche ist es übrigens nicht, eine Portion reicht gut für zwei Personen, bei mehreren Gänge auch für vier.

Abgesehen von technisch bedingten Farbabweichungen finde ich unser erstes Ergebnis gar nicht schlecht. Das Aufnehmen unserer unprofessionellen Zubereitung haben wir euch erspart, hier gibt es ein kurzes Video, das man leicht nachkochen kann.

Essen 1: Khatschapuri

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